Wenn Sie einen Igel im Garten oder in der Natur entdecken, ist dies meist ein gutes Zeichen. Igel sind nachtaktive Wildtiere und kommen häufig in naturnahen Gärten, Parks oder an Waldrändern vor. Nicht jeder Igel benötigt Hilfe.
Beobachten Sie den Igel zunächst aus einiger Entfernung. Ein gesunder Igel ist in der Regel:
Wenn ein Igel offensichtlich verletzt, geschwächt oder hilflos wirkt, ist rasches Handeln zwingend erforderlich.
Mögliche Anzeichen für einen hilfsbedürftigen Igel sind sichtbare Verletzungen, apathisches Verhalten oder starkes Taumeln, Jungtiere ohne Mutter und Igel, die tagsüber orientierungslos umherlaufen.
In solchen Fällen können Sie den Igel vorsichtig sichern. Dabei sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen – kranke oder verletzte Igel sind oft von Parasiten befallen.
Als Transportbox eignet sich eine Kartonschachtel mit Luftlöchern gut. Bitte verwenden Sie keine Kleintierkäfige mit Gitter. Der Igel könnte versuchen, hochzuklettern und sich dabei verletzen. Legen Sie ein Tuch oder Zeitungspapier als Unterlage in die Box.
Wichtig: Geben Sie ihm keine Milch oder Gemüse. Da Igel laktoseintolerante Fleischfresser sind, vertragen sie dies nicht. Am besten eignet sich Nassfutter für Hunde oder Katzen. Noch gesünder wäre gekochtes, ungewürztes Hackfleisch.
Bitte übergeben Sie das Wildtier umgehend in fachkundige Hände. Nicht selten liegt dem schlechten Gesundheitszustand mehr als nur Hunger zugrunde.
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