
Nachhaltiger Igelschutz bedeutet auch Naturschutz. Denn wo die Artenvielfalt stirbt, fehlt dem Insektenfresser Igel die Nahrung. Es ist deshalb wichtig, die Biodiversität in privaten Gärten, auf Flächen der Gemeinden oder an Waldrändern zu stärken.
Wir nehmen diesbezüglich eine wichtige Vermittlerrolle ein und setzen uns überall, wo möglich, dafür ein, dass Entscheidungsträger die Biodiversität höher gewichten. Konkret bedeutet das:
Biodiversitätszonen sind naturnahe Bereiche, in denen Pflanzen und Tiere geeignete Lebensräume finden. Solche Zonen können in privaten Gärten, auf Firmenarealen, in öffentlichen Grünflächen oder auf Vereinsgeländen entstehen.
Typische Elemente einer Biodiversitätszone sind zum Beispiel:
Diese Strukturen bieten Nahrung, Schutz und Überwinterungsmöglichkeiten für viele Tierarten – darunter auch den Igel.
Viele Igel leben heute in Siedlungsgebieten und sind auf geeignete Gärten angewiesen. Ein igelfreundlicher Garten bietet Verstecke, Nahrung und sichere Wege.
Bereits kleine Veränderungen können viel bewirken:
Ein naturnaher Garten hilft nicht nur Igeln, sondern auch zahlreichen anderen Tierarten wie Insekten, Vögeln und Amphibien.
Neben Information und Beratung engagiert sich die Igelhilfe Schweiz auch in Projekten zur Förderung naturnaher Lebensräume.
Dabei geht es unter anderem um:
Jede naturnah gestaltete Fläche trägt dazu bei, Lebensräume zu vernetzen und die Artenvielfalt zu fördern.
Die Gestaltung von Gärten, Parks und Grünanlagen hat einen grossen Einfluss auf die Biodiversität. Durch naturnahe Planung können wertvolle Lebensräume entstehen.
Die Igelhilfe Schweiz unterstützt und berät bei Fragen rund um:
Gemeinsam mit Privatpersonen, Gartenbauunternehmen, Gemeinden und Organisationen möchten wir dazu beitragen, dass wieder mehr Raum für Natur und Tiere entsteht.